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26. September 2018 | Data Services

Brexit: Keine größeren Auswirkungen auf Marktdaten-Services erwartet

Angesichts der noch verbleibenden Zeit von ca. sieben Monaten bis zum Inkrafttreten des Brexit beschäftigt sich die Gruppe Deutsche Börse intensiv mit dem Thema. Sie steht im Austausch mit Regulatoren und Regierungen und bereitet alle notwendigen Maßnahmen vor, um die Auswirkungen auf bestehende Geschäftsbeziehungen aktiv zu begleiten.

Um die Kunden der Gruppe Deutsche Börse in ihren Vorbereitungen zu unterstützen, haben wir ein Brexit Transition Team gebildet, das ihnen bei allen erforderlichen Maßnahmen behilflich ist. Da eine Einigung über die zukünftige Beziehung zwischen dem Vereinigten Königreich und der EU noch aussteht und insbesondere die zukünftigen rechtlichen Bestimmungen für grenzüberschreitende Finanzdienstleistungen noch offen sind, raten wir unseren Kunden, sich auf alle möglichen Szenarien vorzubereiten. Sollte es bis zum 29. März 2019 keine ratifizierte Austrittsvereinbarung geben, findet das gesamte EU-Recht für das Vereinigte Königreich keine Anwendung mehr und das Vereinigte Königreich wird dann für die EU ein „Drittstaat“ sein. Die damit verbundenen rechtlichen Auswirkungen sind in den Mitteilungen der EU-Kommission vom 8. Februar 2018 dargelegt worden.

Unseren aktuellen Einschätzungen zufolge erwarten wir derzeit nicht, dass der Brexit größere Auswirkungen auf Marktdaten-Services (z. B. die Lizenzierung und Bereitstellung von Echtzeit-Marktdaten über CEF-Feeds oder historische Marktdaten) haben wird. Selbstverständlich werden wir alle politischen Veränderungen und Entwicklungen sorgfältig verfolgen, um notwendige Anpassungen zeitnah umsetzen zu können.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Ihren Key Account Manager, das Data Services Team (data.services@deutsche-boerse.com) oder senden Sie eine E-Mail an unser Brexit Transition Team (brexit-support@deutsche-boerse.com).